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„Für das Leben gezeichnet“: Strichmännchen lassen Intelligenz eines Kindes erahnen

„Für das Leben gezeichnet“: Strichmännchen lassen Intelligenz eines Kindes erahnenDer Zeichentest der Strichmännchen wurde im Jahre 1949 vom Heilpädagogen und Sonderschuldirektor Hermann Zeiler entwickelt und hat bis heute Bestand. Zeiler wollte die Schulreife von Kindern testen. Das Strichmännchen verrät eine Menge darüber, wie ein Kind die Welt um sich herum betrachtet und verarbeitet, wie es einen dreidimensionalen komplexen Körper wahrnimmt, und wie es ihm gelingt, diesen Körper dann zweidimensional wieder abzubilden (Bild 1).


„Für das Leben gezeichnet“: Strichmännchen lassen Intelligenz eines Kindes erahnenSchon viel früher hat die amerikanische Psychologin Florence L. Goodenough, PH.D., in ihrem Buch „Measurement of intelligence by drawings“, damals noch Research Assistant Professor an der Universität Minnesota, Analysen von Kinderzeichnungen durchgeführt und sie einem eigenen Score-System zugeordnet.

Wie Vorschulkinder ein Strichmännchen malen, kann signifikante Hinweise darauf geben, wie intelligent sie mit 14 Jahren sein werden. Die normale Zeichenentwicklung verläuft über eine Schmierphase, bei der Kinder mit Brei und Matsch experimentieren, über die Kritzelphase, die mit etwa einem Jahr beginnt, wenn die Kinder gerade einen Stift halten können, bis hin zu den Kopffüsslern ab 3 Jahren und den ausgefeilteren Strichmännchen ab 4 Jahren. Die Geschwindigkeit, mit der Kinder diese Phasen durchlaufen, hängt eng mit der kognitiven Entwicklung zusammen.
Die Ergebnisse zeigen aber nicht, das Eltern sich Sorgen machen müssen, wenn ihr Kind noch nicht zeichnen kann.
Der Zusammenhang zwischen dem Strichmännchen und der späteren Intelligenz ist zweifelfrei vorhanden und statistisch bedeutsam.



„Für das Leben gezeichnet“: Strichmännchen lassen Intelligenz eines Kindes erahnen


 

Leiter des Ped Mind Institutes
Stefan Bittmann, M.D., M.A.
Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“Pipeline bandage with marigold essence in pediatric bee sting lesions”
Applied Medical Research 1 (1):32-34, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
Tumor suppressor candidate 3 gene (TUSC 3) deletion correlates with mental retardation in a child”
Applied Medical Research 1 (1): 35-36, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“A newborn with a missing cerebrum”
Applied Medical Research (1):37-38, 2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S
"Successful treatment of infantile haemangioma with propranolol"
accepted for publication, British Journal of Nursing 02/2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S:
"Alice in Wonderland Syndrome: a rare neurological manifestation with microscopy in a 6 years old child"
accepted for publication in: Journal of Pediatric Neurosciences 12/2014
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann:
"Vaccine patches in pediatrics: future or false hope?"
International Journal of Innovative Medicine and Health Sciences (UK), Vol.2, 6-10, 2014
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