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ped mind institute
Research Interests


Wissenschaftlich bearbeitete pädiatrische Themengebiete im Ped Mind Institute seit Gründung (2010)

 

  • Die Rolle komplementärmedizinischer Therapien in der Kinderheilkunde (2011 bis 2013)
    Ein Schwerpunkt in unserem Institut und unserer Arbeit in der angeschlossenen komplementärmedizinisch ausgerichteten Praxis ist der Einsatz ganzheitlicher Behandlungsmethoden.
    Anhand einer Fragebogenstudie wurden Eltern befragt, in welcher Form und wie oft komplementärmedizinische Therapien bei ihren Kindern eingesetzt werden.
    Die Ergebnisse unserer Forschung wurden in der renommierten komplementärmedizinisch ausgerichteten amerikanischen Zeitschrift „ Journal of Alternative and Complementary Medicine“ 2012 veröffentlicht und steht ihnen zum Download bereit. Eine weitere erst vor kurzem angenommene Arbeit beschreibt die Rolle komplementärmedizinischer Therapie in Kinderarztpraxen in Deutschland. „ Forschende Komplementärmedizin“ ist die wissenschaftlich führende Zeitschrift für Komplementärmedizin in Deutschland.

    Weissenstein A, Straeter A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
    "High frequency of CAM use among children in germany"
    Journal of Alternative and Complementary Medicine, Vol 18, No 8, 2012, 1-2

    Weissenstein A, Straeter A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S
    "The role of complementary medicine in a pediatric center in Germany"
    angenommen 2013, Forschende Komplementärmedizin
     
  • Elternzufriedenheit in Kinderarztpraxen (2010/2011)
    Was sind die wichtigsten Aspekte, das Eltern zufrieden mit der Behandlung ihres Kindes in Kinderarztpraxen ist? Hierzu möchten wir Sie auf unsere im Jahr 2011 in Italien publizierte Studie verweisen, die im wesentlichen die wichtigsten Aspekte heraushebt, das Eltern gerne in eine Kinderarztpraxis zurückkehren. Sie können sich unter „Publikationen“ die entsprechende Arbeit per PDF herunterladen. Diese Arbeit bietet niedergelassenen Kinderärzten und auch anderen Kollegen die Möglichkeit, auf entscheidene Faktoren, die zur Elternzufriedenheit beitragen, positiv einzuwirken.

    Weissenstein A, Straeter A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
    Parent satisfaction with a pediatric practice in Germany: a questionnaire-based study.
    Italian Journal of Pediatrics, 2011 Jul 5;37:31
     
  • Behandlung von kindlichen Wunden mit medizinischem Honig (Medihoney); (2010-2011)
    Es existieren verschiedenste Honigsorten. Einige Honigsorten ("Manuka", Neuseeland) weisen eine erhebliche antibakterielle Wirkung auf.
    Manche Autoren und auch Kinderärzte empfehlen, es Kindern morgens aufs Brot zu schmieren, da er angeblich eine hohe antibakterielle Wirkung haben soll.
    In Kooperation mit der neuseeländischen Firma COMVITA, mit Ralph Hanano von der Firma RALNO sowie Alfred Längler, Privatdozent und Chef der Kinderklinik der Universität Witten-Herdecke, lief seit einiger Zeit eine Anwendungsstudie von medizinischem Honig (Medihoney) bei kindlichen Wunden im PMI.
    Die Ergebnisse waren vielversprechend; wir publizierten diese im British Journal of Nursing in England.

    Bittmann S, Luchter E, Thiel M, Kameda G, Hanano R, Längler A:
    "Does honey have a role in paediatric wound management?"
    British Journal of Nursing, Tissue Viability Supplement, Vol 19, No 15, 19-24, 2010
     
  • Calendulaessenz (Ringelblumenessenz) in der Behandlung von kindlichen Lymphangitiden - Eine neuartige anthroposophische Therapie mit erstaunlicher Wirkung!
    Calendulaessenz (Ringelblumenessenz)Kindliche Lymphangitiden werden je nach Ausmass meistens mit Antibiotika therapiert.
    Seit einigen Monaten behandeln wir Lymphangitiden mit Ringelblumenessenz (Calendulaessenz). Dabei wird genau an der Hauptlokalisation eine kleine gekürzte Magensonde positioniert und fixiert und die Eltern werden angehalten, den Bereich regelmässig und ausgiebig mit Calendulaessenz zu spülen und feucht zu halten; und das über 1-2 Tage. Wir stellten erstaunlich erfreuliche Resultate fest. Die Lymphangitiden bildeten sich rasch zurück.
    In ausgeprägten Fällen ist immer eine antibiotische Therapie indiziert, keine Frage! Wenden Sie es in der Praxis an, es ist ein Versuch wert und liefert in der Regel erstaunliche Erfolge.

    Weissenstein A, Straeter A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
    "Pipeline-bandage with marigold essence for severe multiple bee stings in a 5-year-old child",
    in peer-review
     
  • Einsatz von topisch appliziertem Timolol-Gel (Betablocker) in der Behandlung kindlicher Hämangiome-("off-label"); (2010-2012):
    Seit Dezember 2010 lief in unserem Institut eine orientierende Studie von topischem 0.5% Timololmaleat-Gel bei kleinen Hämangiomen an. Erste Fallberichte an Augenlidhämangiomen deuten auf eine hohe Wirksamkeit hin. Als die Franzosen erstmals bei einem herzkranken Kind bemerkten, das die Betablockergabe ein zusätzlich vorhandenes Hämangiom zur Rückbildung veranlasste, war die Fachwelt erstaunt. Seitdem laufen multiple Studien, Hämangiome mit entweder systemischem (Tbl) oder topischem (Salbe) Betablocker zu behandeln. Wir nahmen diese ersten Erfahrungen zum Anlass, früh auf diesen Zug aufzuspringen, und eine off label Studie an 5 Säuglingen durchzuführen. Die Eltern waren alle einverstanden. Wir haben unsere wissenschaftlich weltweit sehr frühe Arbeit auf diesem Gebiet entsprechend publiziert. Sie können unsere Ergebnisse gerne per PDF unter „Publikationen“ herunterladen.

    Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
    "Children`s haemangiomas: use of new topical therapies"
    British Journal of Nursing, 2012 Mar 8-21;21(5)

    Weissenstein A, Straeter A, Villalon G, Bittmann S:
    "Topical timolol for small infantile hemangioma: a new therapy option"
    The Turkish Journal of Pediatrics, 54:156-158, 2012
     
  • Impfpflastertechnologien/Impftechniken bei Kindern (2013)
    Wie schön wäre es für die Kinder, wenn es keine Nadelstiche bei Impfungen gäbe. Seit geraumer Zeit laufen Forschungsprojekte an, Impfpflastertechnologien zu entwickeln.
    Die Erforschung von Impflastern in Form von "Vaccine Enhancement Patches" ist allerdings noch in den Anfangsschuhen. Die Firma Intercell (Wien) verzeichnet derzeit herbe Rückschläge, obwohl der Denkansatz ein sehr guter ist. Kinder nur noch mit Impfpflastern anstatt Impfspritzen zu versorgen, ist aus Forschungssicht momentan noch in weiter Ferne. Wir behalten das Thema im Auge. Ebenfalls haben wir uns wissenschaftlich in einer Arbeit mit der optimalen Technik bei Impfungen kritisch beschäftigt. Die Arbeit wurde in einer renommierten amerikanischen Zeitschrift für Kinderheilkunde 2012 veröffentlicht.

    Weissenstein A, Straeter A, Villalon G, Luchter, Bittmann S:
    "Vaccine patches in pediatrics: future or illusion?"
    in review.

    Weissenstein A, Straeter A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
    "Reminder: How with little effort the vaccination of children can be made less painful"
    Clinical Pediatrics (Philadelphia, USA)). 2012 Apr 20. [Epub ahead of print]