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„Flow“-oder wie Glück entsteht: Gefühle kindlichen Ursprungs?
Sie fühlen sich an wie eine Mischung aus Verliebtsein und einer tiefen Zufriedenheit - diese seltenen Momente, in denen man ganz selbstvergessen in eine Sache eintaucht, völlig eins ist mit dem, was man tut und nicht merkt, wie die Zeit vergeht.

Absolut glücklich ist man in solchen Augenblicken, nichts fehlt!
Flow-Erfahrungen nennt man sie in der Psychologie, eine Art Schaffensrausch, denn sie entstehen hauptsächlich dann, wenn man etwas kreatives oder sportliches tut. Der Psychologie-Professor Mihály Csikszentmihályi beschrieb dieses Phänomen erstmalig 1975.
Heute werden Flow-Erfahrungen auf allen möglichen Gebieten untersucht: In der Musik, der Kunst, beim Sport aber auch bei der Arbeit.
Rein körperlich kann man einen optimalen Gleichklang von Herzschlag, Atmung und Blutdruck feststellen.
Unsere Gefühle befinden sich dann in völliger Harmonie mit Bewusstsein und Verstand.
Der Zustand ist allerdings nicht zu verwechseln mit diesem Kick, den man bei einer Achterbahnfahrt erfährt; er ist aufmerksamer, tiefer, harmonischer.

Der Grund, warum wir meist dann im Flow sind, wenn wir etwas Neues ausprobieren, liegt darin, dass wir dann unsere ganze Aufmerksamkeit auf diese eine Sache ausrichten.
Passt diese Tätigkeit oder Herausforderung dann vom Schwierigkeitsgrad her genau auf unsere Fähigkeiten, ist noch eine weitere wichtige Bedingung erfüllt. Dann sind wir weder gelangweilt, weil die Aufgabe zu einfach ist, noch bekommen wir es mit der Angst zu tun, weil wir der Sache nicht gewachsen sind.
Solche Momente der Vertiefung kennt ihr bestimmt alle; sehen kann man sie besonders häufig bei Kindern.
Kinder, die in ihr Spiel vertieft sind, scheinen noch sehr viel häufiger "im Flow" zu sein als Erwachsene.

Ein Grund dafür ist, dass bei Kindern das sogenannte Arbeitsgedächtnis noch nicht so ausgereift ist wie bei Erwachsenen.
Bei letzteren - so sagt der englische Psychologe Alan Baddeley, der das Modell des Arbeitsgedächtnisses entwickelte - kann das Bewusstsein oder unsere Aufmerksamkeit sieben (± 2) Einheiten zum gleichen Zeitpunkt verarbeiten.

Das heißt, je älter wir werden, desto mehr Dinge können wir gleichzeitig wahrnehmen.
Das birgt Ablenkung! Kinder müssen sich mit weniger Einheiten begnügen, weshalb sie sich leichter in eine einzige Sache vertiefen können. Überlegungen zu einer interessanten neuen Studie folgen.
 

Leiter des Ped Mind Institutes
Stefan Bittmann, M.D., M.A.
Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“Pipeline bandage with marigold essence in pediatric bee sting lesions”
Applied Medical Research 1 (1):32-34, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
Tumor suppressor candidate 3 gene (TUSC 3) deletion correlates with mental retardation in a child”
Applied Medical Research 1 (1): 35-36, 2015
» publication download

Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“A newborn with a missing cerebrum”
Applied Medical Research (1):37-38, 2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S
"Successful treatment of infantile haemangioma with propranolol"
accepted for publication, British Journal of Nursing 02/2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S:
"Alice in Wonderland Syndrome: a rare neurological manifestation with microscopy in a 6 years old child"
accepted for publication in: Journal of Pediatric Neurosciences 12/2014
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann:
"Vaccine patches in pediatrics: future or false hope?"
International Journal of Innovative Medicine and Health Sciences (UK), Vol.2, 6-10, 2014
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