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Delphinassistierte Therapie (DAT) bei behinderten Kindern

Es ist nach wie vor eine offene Frage, inwiefern der Delfin selbst ein eigenständiges Verhalten produziert, das positiv auf die menschlichen Patienten einwirkt.
Im Rahmen der Delfintherapie wird seit langem von einer Vielzahl therapeutischer Erfolge berichtet.

Bisher wurde immer angenommen, dass ausschliesslich eine Beschallung mit Ultraschallauten (Echolokationslaute/Clicklaute) einen positiven Effekt auf den Menschen haben; allerdings geben Hinweise auch Rückschluss auf Pfifflaute, die einen heiltherapeutisch Effekt erzielen können.
Echolokationslaute können neuroelektrische und neurochemische Veränderungen im Gehirn bewirken, das haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt. Kinder, die Delphinlaute hören, zeigen eine Synchronisation der linken und rechten Hemiphäre und eine Zunahme der langsamen Gehirnwellenaktivität.
Als Verursacher hierfür nennen Wissenschaftler eine Zunahme an Opiaten sowie Endorphine sowie ACTH.
Dies führte bei autistischen Kindern zu qualitativ und quantitativ verbesserten sozialen Interaktionen und zu verbessertem Lernen. Wissenschaftler gehen davon aus, das Echolokationslaute Neuronen und allgemein menschliches Gewebe manipulieren können.
Die Produktion von Vorläufermolekülen zur körpereigenen Herstellung von Endorphinen und Hormonen wird beispielsweise angeregt.

Der hohe Aufwand, Delfine in Gefangenschaft zu halten, und die für die Patienten daraus resultierenden hohen Kosten mitsamt der einhergehenden tierrechtlichen und –ethischen Grundsatzfragenwerfen allerdings immer wieder die Frage auf, inwiefern diese Therapieform legitim und deren Erfolg wissenschaftlich belegbar ist. Jede Familie muss für sich abwägen, ob sie eine Teilnahme aus ihrer Sicht verantworten möchte.

 

Leiter des Ped Mind Institutes
Stefan Bittmann, M.D., M.A.
Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“Pipeline bandage with marigold essence in pediatric bee sting lesions”
Applied Medical Research 1 (1):32-34, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
Tumor suppressor candidate 3 gene (TUSC 3) deletion correlates with mental retardation in a child”
Applied Medical Research 1 (1): 35-36, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“A newborn with a missing cerebrum”
Applied Medical Research (1):37-38, 2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S
"Successful treatment of infantile haemangioma with propranolol"
accepted for publication, British Journal of Nursing 02/2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S:
"Alice in Wonderland Syndrome: a rare neurological manifestation with microscopy in a 6 years old child"
accepted for publication in: Journal of Pediatric Neurosciences 12/2014
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann:
"Vaccine patches in pediatrics: future or false hope?"
International Journal of Innovative Medicine and Health Sciences (UK), Vol.2, 6-10, 2014
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