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„Die Kinder des Monsieur Mathieu“: Die Physiognomie des kindlichen Gesichtes
Physiognomik nennt sich eine nicht unumstrittene Methode, im Gesicht eines Kindes zu „lesen“ und so Rückschlüsse auf die persönlichen Eigenschaften dieser Person zu ziehen.

Sie gilt auch als Lebens- und Seelenausdruckskunde und soll dem Anwender zu einer besseren Menschenkenntnis verhelfen. Die Geschichte der Physiognomik reicht bis 1353 v. Chr. zurück: Pharao Amenhotep war der Auffassung, dass die individuellen Charakterzüge eines Menschen angeboren wären.

Griechenlands Pythagoras (582 – 500 v. Chr.) entschied anhand der Physiognomik, wer es „wert“ war, bei ihm zu studieren. Plato (427 – 347 v. Chr.) ging noch weiter und war der Ansicht, dass man aufgrund des Aussehens eines Menschen feststellen konnte, ob derjenige das Zeug zu einem Staatsmann, Kaufmann oder eher Handwerker hatte.

Aristoteles’ (384 – 322 v. Chr.) Theorie war: „Wenn du aussiehst wie ein Löwe, wirst du handeln wie ein Löwe – voller Selbstvertrauen und Mut. Wenn du aussiehst wie ein Reh – mit viel mehr Flucht- als Kampfverhalten“.

Zeitsprung: Carl Huter (1861 – 1912) gilt als der bekannteste und renommierteste Physiognomiker des 19. Jahrhunderts.
Er war es, der bestimmte Charaktereigenschaften bestimmten Gesichtsmerkmalen zuordnete. 1906 vollendete Huter sein 900 Seiten starkes Hauptwerk, dessen Genuss für Iris Labacher, erster Trainerin für Physiognomik in Österreich, derart fesselnd und faszinierend war, dass sie beschloss, sich mit dieser Lehre besonders gründlich auseinanderzusetzen.

Im Leben eines Kinderarztes spielt die Physiognomie (Gesichtsausdruck) eine unterbewusste, aber doch erhebliche Rolle in der Erkennung von Krankheiten beim Kind.
Dabei sieht man Kindern häufig die Krankheit „im Gesicht“ an.

Welche Kriterien bei dieser Wahrnehmung eine entscheidene Rolle einnehmen, scheint es sinnvoll aufzuarbeiten.
 

Leiter des Ped Mind Institutes
Stefan Bittmann, M.D., M.A.
Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“Pipeline bandage with marigold essence in pediatric bee sting lesions”
Applied Medical Research 1 (1):32-34, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
Tumor suppressor candidate 3 gene (TUSC 3) deletion correlates with mental retardation in a child”
Applied Medical Research 1 (1): 35-36, 2015
» publication download

Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“A newborn with a missing cerebrum”
Applied Medical Research (1):37-38, 2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S
"Successful treatment of infantile haemangioma with propranolol"
accepted for publication, British Journal of Nursing 02/2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S:
"Alice in Wonderland Syndrome: a rare neurological manifestation with microscopy in a 6 years old child"
accepted for publication in: Journal of Pediatric Neurosciences 12/2014
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann:
"Vaccine patches in pediatrics: future or false hope?"
International Journal of Innovative Medicine and Health Sciences (UK), Vol.2, 6-10, 2014
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