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Kurzsichtigkeit (Myopie): Ein zunehmendes Problem der Jugend im Zeitalter der elektronischen Medien

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden an Kurzsichtigkeit. In den letzten Jahren hat die Kurzsichtigkeit massiv zugenommen.
Kinder verlieren ihre Sehkraft,weil sie zu wenig draussen spielen und weil sie zu viel Zeit vor dem Computer, Smartphone oder Tablet sitzen.
Um die Epidemie zu stoppen, diskutieren Experten und Augenärzte den Einsatz von orthokeratologischer Linsen, die nur nachts getragen werden.
Sie sind gasdurchlässige, formstabile und halbharte Linsen (ortho-k) mit einer reversen Geometrie. Die Linsen sitzen fest auf dem Auge und drücken nachts auf die Hornhaut des Auges, wodurch das Wachstum des Augapfels unterdrückt werden soll. Ein überdurchschnittlich langer Augapfel bedeutet Myopie.
Viele Studien zu diesem Thema fanden in Ostasien statt, da dort besonders viele Kinder myop sind.
An erster Stelle steht hier Südkorea. Im Laufe des Tages kann die Wirkung der ortho-K Linse nachlassen, so das ein Kind, welches morgens brillenfrei zur Schule geht, abends wieder kurzsichtig geworden sein kann.
(Quelle: Welt am Sonntag, Nr. 40, Wissen)

 
„Für das Leben gezeichnet“: Strichmännchen lassen Intelligenz eines Kindes erahnen

„Für das Leben gezeichnet“: Strichmännchen lassen Intelligenz eines Kindes erahnenDer Zeichentest der Strichmännchen wurde im Jahre 1949 vom Heilpädagogen und Sonderschuldirektor Hermann Zeiler entwickelt und hat bis heute Bestand. Zeiler wollte die Schulreife von Kindern testen. Das Strichmännchen verrät eine Menge darüber, wie ein Kind die Welt um sich herum betrachtet und verarbeitet, wie es einen dreidimensionalen komplexen Körper wahrnimmt, und wie es ihm gelingt, diesen Körper dann zweidimensional wieder abzubilden (Bild 1).


„Für das Leben gezeichnet“: Strichmännchen lassen Intelligenz eines Kindes erahnenSchon viel früher hat die amerikanische Psychologin Florence L. Goodenough, PH.D., in ihrem Buch „Measurement of intelligence by drawings“, damals noch Research Assistant Professor an der Universität Minnesota, Analysen von Kinderzeichnungen durchgeführt und sie einem eigenen Score-System zugeordnet.

Wie Vorschulkinder ein Strichmännchen malen, kann signifikante Hinweise darauf geben, wie intelligent sie mit 14 Jahren sein werden. Die normale Zeichenentwicklung verläuft über eine Schmierphase, bei der Kinder mit Brei und Matsch experimentieren, über die Kritzelphase, die mit etwa einem Jahr beginnt, wenn die Kinder gerade einen Stift halten können, bis hin zu den Kopffüsslern ab 3 Jahren und den ausgefeilteren Strichmännchen ab 4 Jahren. Die Geschwindigkeit, mit der Kinder diese Phasen durchlaufen, hängt eng mit der kognitiven Entwicklung zusammen.
Die Ergebnisse zeigen aber nicht, das Eltern sich Sorgen machen müssen, wenn ihr Kind noch nicht zeichnen kann.
Der Zusammenhang zwischen dem Strichmännchen und der späteren Intelligenz ist zweifelfrei vorhanden und statistisch bedeutsam.


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„PINTA“: Prävalenz der Internetabhängigkeit oder Computersucht

Zwanghaftes Verhalten durch die altägliche Nutzung des Computers und Online-Games ist mittlerweile bekannt und wird als Internetsucht bezeichnet.

Laut der „PINTA“-Studie werden 2,4% der 14-24 jährigen Jugendlichen und Erwachsenen als abhängig eingestuft, 13,6% gelten als problematische Internetnutzer.
Typisch für Abhängige ist es z.B. andere Interessen wie Freunde, Sport und Hobbies komplett zu vernachlässigen.

Hinzu komt ein Kontrollverlust: Onlinesüchtige kommen vom PC einfach nicht los-auch wenn Ihnen die Folgen bekannt sind.
Dabei werden im Gehirn Glückshormone ausgeschüttet. Bei einem Verzicht auf den PC können dagegen Entzugserscheinungen in Form von Aggressivität, innerer Unruhe und Gereiztheit auftreten.

Die WHO wird 2015 eine Anerkennung der Krankheit anerkennen mit einer Sammelkategorie „Verhaltenssüchte“, in der das Glücksspiel sowie die Internet- und Computersucht mit aufgenommen werden soll.

 
Vollnarkose beeinträchtigt Gedächtnisleistung von Kindern unter 2 Jahren

Vor einigen Jahren erschien im Journal of Neuroscience eine tierexperimentelle Arbeit der Anästhesistin Vesna Jevtovic-Todorovic, die zeigte, das in Narkose versetzte junge Ratten nach einer Narkose von ca. 6 Stunden eine deutlich eingeschränkte Gedächtnisleistung zeigten.
Daraufhin kam man zu dem Schluss, das Narkosemittel dauerhaft die Gedächtnis- und Lernprozesse dauerhaft verschlechtern könnten.

Ähnliche Studienergebnisse konnte auch die Forschergruppe um Greg Stratmann von der University of California San Francisco gefunden werden, allerdings hier im speziellen bei Kindern.
Bei allen 28 Kindern fand die Gruppe um Stratmann im Rahmen von Gedächtnistests erhebliche Beeinträchtigungen der Gedächtnisleistung.
Als weiteres wichtiges Ergebnis konnte nachgewiesen werden, das die Gedächtnisleistung von Kindern unter 2 Jahren, bei denen eine Vollnarkose durchgeführt wurde, um 25% reduziert war.
Somit sollte die Entscheidung, ein Kind unter 2 Jahren zu operieren, mit Vorsicht betrachtet werden.
Aus: Welt Kompakt, Wissen, 10.Juni 2014

 
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Director of Ped Mind Institute
Stefan Bittmann, M.D., M.A.
Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“Pipeline bandage with marigold essence in pediatric bee sting lesions”
Applied Medical Research 1 (1):32-34, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
Tumor suppressor candidate 3 gene (TUSC 3) deletion correlates with mental retardation in a child”
Applied Medical Research 1 (1): 35-36, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“A newborn with a missing cerebrum”
Applied Medical Research (1):37-38, 2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S
"Successful treatment of infantile haemangioma with propranolol"
accepted for publication, British Journal of Nursing 02/2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S:
"Alice in Wonderland Syndrome: a rare neurological manifestation with microscopy in a 6 years old child"
accepted for publication in: Journal of Pediatric Neurosciences 12/2014
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann:
"Vaccine patches in pediatrics: future or false hope?"
International Journal of Innovative Medicine and Health Sciences (UK), Vol.2, 6-10, 2014
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