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Intelligente virtuelle Avatare (Telepräsenzroboter) halten Einzug in Klassenzimmer bei chronischer Erkrankung

75 000 Kindern in Deutschland entgeht aufgrund einer Langzeiterkrankung ein Teil ihrer Kindheit.
Das heißt, dass in jedem sechsten Klassenzimmer ein leerer Schreibtisch steht. Die Diagnose einer chronischen oder Langzeiterkrankung bedeutet eine einschneidende Zäsur in einem jungen Leben. Die Isolation ist allerdings oft schlimmer als die Krankheit selbst.

Telepräsenzroboter ersetzen die eigene kindliche Präsenz bei chronischen Erkrankungen beim Kind.
Wenn Du nicht selbst in die Schule gehen kannst, kann der von der Firma „Noisolation“ entwickelte virtuelle Roboter AV 1 an Deiner Stelle gehen. AV1 ist der Telepräsenzroboter für Kinder und Jugendliche, die an einer chronischen oder Langzeitkrankheit leiden. AV1 wurde entwickelt, um Kindern die Teilhabe am Alltag zu ermöglichen. Der handliche und leichte Avatar nimmt stellvertretend für das Kind seinen Platz im Klassenzimmer ein und lässt es über die zugehörige App (iOS & Android, Tablet empfohlen) am Unterricht teilnehmen. Aber auch in den Pausen und in der Freizeit kann das Kind dank AV1 dabei sein – ein leistungsfähiger Akku und eine eingebaute 4G-Verbindung machen es möglich.

 
"HANDICAP LAB": Gründung einer Forschungsgruppe für Virtual Reality (Virtuelle Realität) zur Behandlung behinderter Kinder"

Dr. Bittmann hat die Forschung im Bereich der "Virtual Reality" zur Behandlung behinderter Kinder mit Krankheiten wie Zerebralparese, Down-Syndrom und angeborenen Syndrome aufgenommen.
Unter dem Namen "Handicap Lab" werden erste Versuche an behinderten Kindern gestartet, die kognitiven und motorischen Funktionen, die meistens bei diesen Kindern erheblich eingeschränkt sind, mittels "Virtual Reality" zu konditionieren und zu verbessern. Die Kinder tauchen in eine virtuelle Welt ein, die sie anhält, bestimmte Aufgaben und Bewegungen zu vollziehen. Die ersten Versuche mittels einer VR-Brille sollen motorische Bewegungen erzeugen, um die meist atrophe Muskulatur dieser Kinder zu trainieren und die kognitiven Fähigkeiten zu fördern.
In Deutschland steht diese Forschung noch ganz am Anfang, in den USA laufen schon einige Studien zu diesem interessanten Thema (siehe Arbeit von Judith Deutsch, University of Washington, Seattle publiziert 2017 in der Zeitschrift "Pediatric Physical Therapy": "Virtual Reality and Serious Games in Neurorehabilitation of Children and Adults: Prevention, Plasticity, and Participation"). Erste Versuche werden an zerebralparetischen Kindern durchgeführt. Über die ersten Ergebnisse und Erfahrungen werden wir auf der Ped Mind Seite berichten.

 
Virtuelle Realität (VR) in der Kinderheilkunde: Innovative Perspektiven mit besonderer Berücksichtigung klinischer Anwendungen und pädiatrischer Rehabilitation

Als virtuelle Realität (VR) wird die Darstellung und Wahrnehmung in einer computergenerierten, virtuellen Umgebung bezeichnet. Der Begriff wurde durch den Autor Damien Broderick in seinem 1982 erschienenen Roman „ The Judas Mandala“ geprägt. Der Begriff „Mixed Reality“ beschreibt die Vermischung der virtuellen Realität mit der reinen Realität. Ebenso wird der Begriff der „Überwirklichkeit“ gebraucht.

Dabei spielt die „Immersion“ eine grosse Rolle. Immersion beschreibt die Einbettung des Nutzers in die virtuelle Welt. Eine virtuelle Welt wird plausibel angesehen, wenn die Interaktion in sich logisch ist. Durch diese Interaktivität wird die Illusion geschaffen, dass das, was zu passieren scheint, tatsächlich passiert. Ein häufiges Problem der VR ist die „motion sickness“, die Bewegungsübelkeit.

Um ein Gefühl der Immersion zu erzeugen, werden zur Darstellung virtueller Welten spezielle Ausgabegeräte benötigt. Hier werden vor allem „Head-Mounted-Displays“, CAVE und Shutterbrillen verwendet. Für die Interaktion werden Eingabegeräte benötigt: 3D Maus, Datenhandschuh, Flystick sowie das omnidirektionale Laufband, mit dem das Gehen im virtuellen Raum durch reale Gehbewegungen gesteuert wird, spielen hier eine Rolle.

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Nahrungsmittelunverträglichkeiten: Laktose- und Fruktosemalabsorption

Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei Kindern sind ein weitverbreitetes Problem.
In den Medien werden sie im Moment intensiv diskutiert. Zu dem Gebiet der Kohlenhydratmalabsorptionen gehören die Laktose- und die Fruktoseunverträglichkeit. Bei der Laktoseintoleranz fehlt die Laktase oder ist die Kapazität derart eingeschränkt, das Laktose in den Dickdarm gelangt und durch osmotische Einflüsse Durchfälle beim Kind entstehen. Der Nachweis erfolgt durch die H2-Atemtestung, bei der man Wasserstoff in der endexspiratorischen Atemluft misst. Wichtig zu wissen in dem Zusammenhang ist, das die Aktivität der Laktase ab dem 5. Lebensjahr zurückgeht und somit gerade ab diesem Alter häufiger die Diagnose einer sekundären Laktoseintoleranz gestellt werden kann.

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Director of Ped Mind Institute
Stefan Bittmann, M.D., M.A.
Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“Pipeline bandage with marigold essence in pediatric bee sting lesions”
Applied Medical Research 1 (1):32-34, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
Tumor suppressor candidate 3 gene (TUSC 3) deletion correlates with mental retardation in a child”
Applied Medical Research 1 (1): 35-36, 2015
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann S:
“A newborn with a missing cerebrum”
Applied Medical Research (1):37-38, 2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S
"Successful treatment of infantile haemangioma with propranolol"
accepted for publication, British Journal of Nursing 02/2015
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Weissenstein A, Luchter E, Bittmann S:
"Alice in Wonderland Syndrome: a rare neurological manifestation with microscopy in a 6 years old child"
accepted for publication in: Journal of Pediatric Neurosciences 12/2014
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Weissenstein A, Villalon G, Luchter E, Bittmann:
"Vaccine patches in pediatrics: future or false hope?"
International Journal of Innovative Medicine and Health Sciences (UK), Vol.2, 6-10, 2014
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